War das rechtlich erlaubt?
Legal Affairs prüft Rechtsfragen, Dienstanweisungen und die rechtliche Grundlage konkreter LSPD-Handlungen.
Das Office of Legal Affairs & Professional Standards (OLAPS) vereint die interne Rechtsabteilung und die Disziplinarabteilung des LSPD unter einer gemeinsamen Leitung.

Diese Seite zeigt, wie OLAPS aufgebaut sein soll. Sie ist bewusst für jeden sichtbar: Officer, Führung und Bürger sollen das Konzept kennen, bevor es gilt. Verbindlich wird es erst mit der Freigabe durch die LSPD-Leitung.
Dieser Hinweis wird entfernt, sobald das Konzept freigegeben ist.
Zwei klar getrennte Teams sorgen gemeinsam dafür, dass Diensthandlungen rechtlich bewertet und mögliche Dienstverstöße fair untersucht werden. OLAPS unterstützt die LSPD-Führung – es ersetzt weder die Dienstleitung noch ein Gericht.
Legal Affairs prüft Rechtsfragen, Dienstanweisungen und die rechtliche Grundlage konkreter LSPD-Handlungen.
Professional Standards nimmt Beschwerden auf, ermittelt neutral und dokumentiert mögliche Dienstpflichtverletzungen.
Die Fachbereiche arbeiten eigenständig. Director und Deputy Director koordinieren Personal, Standards und die Zusammenarbeit mit dem High Command.
Die dargestellten Positionen sind interne OLAPS-Funktionen und ersetzen keine regulären LSPD-Dienstgrade.
Rechtliche Fachprüfung und interne Untersuchung bleiben getrennt – jede Unit kennt ihre Aufgaben und ihre Grenzen.
Vom Eingang der Beschwerde bis zur Entscheidung: sechs Schritte mit klar verteilten Rollen.
PSU registriert die Meldung und vergibt eine Fallnummer.
Zuständigkeit, Anfangsverdacht und mögliche Befangenheit werden geprüft.
PSU sichtet Beweise, befragt Beteiligte und hört den betroffenen Officer an.
LAU bewertet unabhängig die geltende Rechtsgrundlage.
PSU dokumentiert Feststellungen und begründete Empfehlungen.
Die zuständige Führung entscheidet und dokumentiert das Ergebnis.
Jeder festgestellte Verstoß wird einer Kategorie zugeordnet. Die Kategorie bestimmt den Rahmen, innerhalb dessen die zuständige Führung eine Maßnahme festlegt – PSU spricht dazu eine begründete Empfehlung aus.
Von der Ermahnung bis zur Entlassung. Es gilt die mildeste Maßnahme, die ausreicht. Einträge werden nach Ablauf der Tilgungsfrist entfernt.
| Stufe | Maßnahme | Wirkung | Entscheidung | Tilgung |
|---|---|---|---|---|
| 1 | ErmahnungMündlich, mit Fallvermerk | Hinweis auf das Fehlverhalten, kein Eintrag in die Personalakte | Direkte Vorgesetzte | 14 Tage |
| 2 | AusgleichsdienstAufgaben im Innendienst | Aufgaben aus dem Katalog unten bis zu 90 Minuten, z. B. Lager sortieren oder Waffenkammer ausrüsten. Kein Eintrag in die Personalakte | Supervisor | 14 Tage |
| 3 | Schriftliche VerwarnungEintrag in die Personalakte | Wird bei Beförderungen und weiteren Verfahren berücksichtigt | Abteilungsleitung | 30 Tage |
| 4 | DienstauflageNachschulung, Funktionsentzug | Pflichtschulung; Sonderfunktionen (z. B. Ausbilder, Supervisor) ruhen bis zum Abschluss | Abteilungsleitung | 30 Tage |
| 5 | Suspendierung1 bis 7 Tage | Keine Dienstausübung, Dienstwaffe, Dienstausweis und Dienstfahrzeug werden eingezogen | High Command | 60 Tage |
| 6 | DegradierungUm 1 bis 2 Dienstgrade | Neue Mindestwartezeit bis zur nächsten Beförderung | High Command | 90 Tage |
| 7 | EntlassungEnde des Dienstverhältnisses | Wiedereinstellungssperre von mindestens 30 Tagen, bei Kategorie D dauerhaft möglich | Chief of Police | Keine |
Leichte Verstöße werden nicht mit Akteneintrag oder Suspendierung geahndet, sondern mit Arbeit für die Wache. Die Führung stellt Aufgaben bis zu 90 Minuten zusammen.
Waffen, Westen und Munition für die nächste Schicht bereitlegen, prüfen und reinigen.
ca. 30 Min.Materiallager aufräumen, Bestände ordnen und eine Bestandsliste anlegen.
ca. 30 Min.Medkits, Verbandsmaterial, Munition und Ausrüstung nachkaufen und einlagern.
ca. 45 Min.Essen und Getränke für die Wache besorgen und den Aufenthaltsraum auffüllen.
ca. 30 Min.Streifenwagen waschen, tanken und Schäden zur Reparatur bringen.
ca. 30 Min.Empfang oder Leitstelle besetzen, Funk und Anrufe übernehmen.
ca. 45 Min.Offene Berichte vervollständigen und Akten im Archiv ordnen.
ca. 30 Min.Präsenzstreife zu Fuß im Stadtgebiet, ohne Fahrzeug, mit Bericht.
ca. 45 Min.Innerhalb des Rahmens entscheiden die Umstände des Einzelfalls. Sie werden im Ermittlungsbericht ausdrücklich benannt.
Verfahren sollen zügig abgeschlossen werden. Alle Fristen laufen ab Eingang beziehungsweise ab Bekanntgabe und werden in der Fallakte festgehalten.
Nach dem Vorfall. Spätere Beschwerden werden nur bei schweren Vorwürfen angenommen.
PSU bestätigt den Eingang und teilt die Fallnummer mit.
Entscheidung, ob ein Verfahren eröffnet oder die Beschwerde begründet abgelehnt wird.
Der betroffene Officer kann sich nach Aufforderung schriftlich oder in einer Anhörung äußern.
Regeldauer. Einmalige Verlängerung um 7 Tage mit Begründung durch die Leitung der PSU.
Nach Bekanntgabe der Entscheidung, schriftlich beim Director of OLAPS.
Ermittlung, Entscheidung und Überprüfung liegen bei verschiedenen Stellen.
Ein Verfahren schützt beide Seiten: den Bürger, der sich beschwert, und den Officer, gegen den ermittelt wird.
Jede Beschwerde wird registriert und geprüft – auch anonyme Hinweise, sofern sie konkret genug sind.
Am Empfang des Mission Row Police Department. Die Beschwerde wird aufgenommen und an PSU weitergeleitet.
Mit dem OLAPS-Beschwerdeformular. Alle Pflichtangaben rechts ausfüllen, Beweise anhängen.
Jeder Officer ist verpflichtet, eine Beschwerde entgegenzunehmen und unverzüglich an PSU weiterzugeben.
Officer melden Verstöße von Kollegen direkt bei der Leitung der Professional Standards Unit – vertraulich.
PSU-2026-0142Sechs Standards, an denen sich jede Prüfung und jede Untersuchung messen lässt.
Keine Bearbeitung bei persönlicher Befangenheit.
Aktenzugriff nur für berechtigte Personen.
Keine Vorverurteilung; Recht auf Stellungnahme.
Wichtige Entscheidungen werden dokumentiert.
Maßnahmen müssen zum Verstoß passen.
Ermittlung und unabhängige Rechtsprüfung bleiben getrennt.